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Antikes Kurion:
Von Kolossi aus in Richtung Pafos gelangt man zur antiken Stadt Kurion. Kurion wurde schon in einer ägyptischen Inschrift
etwa aus dem Jahr 1100 vor Christus erwähnt. Hier findest du ein schönes altes Theater mit Blick auf das Meer. Außerdem haben Ausgrabungen viele antike Ruinen und Tempel freigelegt, so dass
sich ein ausführlicher Besuch lohnt.
Foto: Ein Mosaikmotiv in Kurion.
Aphrodites Spuren:
Auf dem weiteren Weg Richtung Pafos entdeckt man die Spuren der Göttin Aphrodite.
Kurz vor Kuklia, dem alten Pafos, sollte man direkt am Meer beim Felsen Petra tu Romiu (zu deutsch der Stein des Griechen) halten. Das sind im Wasser liegende Felsen, wo der Sage nach Aphrodite aus dem Schaum des Meeres
gestiegen ist. In Kuklia selbst stand einst der stolze Tempel der Aphrodite, von dem leider nur noch Reste zu besichtigen sind.
Foto: Petra tu Romiu.
Pafos:
Im Norden von Pafos liegen direkt am Meer die Königsgräber. Das sind Höhlen, die vom 3. Jahrhundert vor bis zum 3.
Jahrhundert nach Christus für Begräb- nisse dienten. Die Bezeichnung Königs- gräber ist allerdings irreführend. Tatsächlich gab es in dieser Zeit gar keine Könige auf Zypern. Hier wurden vielmehr
wohlhabende Bürger bestattet. Trotzdem: Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Die Altstadt von Pafos nennt man Kato Pafos. Hier haben wir uns die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten, die spätrömischen Mosaiken nordwestlich des Hafens angeschaut: Haus des Dionysos, Haus des Aion, Haus des Theseus und Haus des Orpheus. Auf einer Mole im Hafen befindet
sich ein fränkisches Kastell, das auch einen Besuch wert ist.
Östlich von Pafos liegt der Ort Jeroskipu mit der 1200 Jahre alten Kirche Ajia Paraskewi, einer der ältesten in Zypern.
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Foto: Ruinen in Kurion.
Foto: Steilküste zwischen Limassol und Pafos.
Foto: Kastell im Hafen von Pafos.
Klostertouren:
Das älteste Kloster Zyperns ist das Stawrowuni, ein reines Männerkloster auf einem Vulkankegel zwischen Larnaca und
Lefkara. Frauen dürfen nicht mit hinein! Drinnen haben wir mit Mönchen bei Kuchen angenehm (auf englisch) geplaudert. Im südlich von Lefkara gelegenen Frauenkloster Ajios Minas hatten die Frauen zwar Zutritt, mussten aber (bereitliegende) Wickelröcke anziehen.
An unserem letzten Urlaubstag unter- nahmen wir eine Rundfahrt durch das östliche Gebirge (ins Troodos-Gebirge fuhren wir nicht, da die Straßen wegen Eis und Schnee zum Teil nicht passierbar waren). Dabei besuchten wir die Klöster Ajios Panteleimon, Ajios Irakleidios (wo wir in eine sehr niedrige Höhle direkt
unter dem heutigen Kloster kletterten, in der einst der Klostergründer Jahre lang gelebt haben soll), und Ajios Machairas.
Foto: Kloster Irakleidios.
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