Teneriffa=Karg und Grün?
Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören und westlich von Nordafrika im Atlantischen Ozean
liegen. Außerdem ist hier mit dem Teide der höchste spanische Berg.
Die Insel hat im Süden eine eher karge Landschaft und besitzt im Norden, wo es häufiger regnet, eine üppige Vegetation.
Hier findet man auch riesige Bananenplantagen.
Uns führte es im Herbst 1998 für eine Woche nach Teneriffa. Die Flugzeit von Berlin betrug etwa 4,5 Stunden.
Badeparadies
Da unser Quartier in Playa de las Americas
lag, landeten wir im Süden der Insel. Hier waren wir zunächst erschrocken über die etwas wüsten- ähnliche Gegend. Wo etwas wächst, da wird reichlich bewässert. Aber die Pflanzen, die wir dann in Baum- oder Strauchform fanden, kannten wir sonst nur aus dem heimischen Blumentopf. Hibiskus sahen wir sehr oft und so wunderten wir uns nicht mehr über den Namen unseres Hotels: Los Hibiscos - eine schöne Anlage mit Schwimming- pool und bungalowähnlichen Unterkünften mit großem Balkon. Den Pool nutzten wir - im Unterschied zu manchen Touristen, die sich hier schon in der Frühe mit Handtüchern Plätze sicherten - eher selten. Denn zum Strand war es zu Fuß nur etwa 10 Minuten. Und da ist das Baden doch angenehmer. Durch den vulkanischen Ursprung ist der natürliche Strand schwarz. Ein heißes Problem für nackte Füße! In einigen Buchten hat man weißen Sand aufgefüllt.
Nächtlicher Besucher
Der nächste Schreck erwartete uns in der Nacht - in Form eines Vertreters der La Charachios, oder auf deutsch - etwas
weniger poetisch - Kakerlaken. Doch sollte man wissen, die kommen hier natürlich vor - haben also nichts mit Sauberkeit zu tun, und erinnern mehr an Käfer. Außerdem sind sie sehr scheu. Ganz
Ängstliche finden im Hotel eine chemische Keule.
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Foto: Badebucht in Playa de las Americas.
Bootstour zu den Delfinen
Ein Angebot des Reiseveranstalters nutzten wir gleich zu Beginn des Urlaubs: eine Bootsfahrt raus auf´s Meer. Abgeholt
wurden wir direkt am Hotel mit dem Bus, der uns dann zum Ausgangspunkt ins westliche Puerto de Santiago brachte. Mit einem der vielen Glasboden-Boote ging es dann in den offenen Ozean. Die Fahrt führte entlang der gigantischen Steilküste, den bis 500 Meter hohen Felsen Los Gigantes. Man sollte ein bisschen seefest sein, damit man
den im Boot gereichten Sangria auch bei sich behält.
Foto: Delfin in Freiheit.
Es dauerte nicht lange, bis wir inmitten einer ganzen Gruppe von Delfinen fuhren, die in
Freiheit wohl am schönsten sind. Zum Abschluss ankerten wir in einer kleinen Bucht, wo wir vom Boot aus badeten. Der Bus brachte uns wieder zurück ins Hotel nach Playa de las Americas.
Foto: Los Gigantes.
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