Tor-alf´s Seiten: Reisen nach Sizilien, Italien 4/5

Italien Fahne

zurück

weiter

 

Karte SizilienLiparische Inseln: Vulcano und StromboliTindari und PattiÄtnaSegestaSelinunteAgrigentoPiazza ArmerinaNekropole di PantalicaSiracusaNotoTaorminaEnna

MPEG-Videos von Sizilien

Hinweis: Auf den Sizilien - Seiten sind die Fotos verkleinert und / oder als Bildausschnitt abgebildet. Wenn Sie die Fotos vollständig oder größer sehen wollen, klicken Sie auf das jeweilige Foto. Das neue Fenster lässt sich durch einen Klick auf das Foto leicht wieder schließen.

Italien Linie

Sizilien: Castelmola
Foto: Bar Turisi in Castelmola

Castelmola

Zu dem kleinen Bergdorf hoch über Taormina fuhren wir mit dem Auto. Zuerst stiegen wir auf die Ruinen des Castells, um die Aussicht auf die Küste und Taormina zu genießen.

Anschließend bummelten wir durch die wenigen engen Gässchen, kauften den Mandelwein, für den Castelmola bekannt ist: Vino Mandorla.
Wir empfehlen außerdem, die urige und über mehrere Etagen reichende Bar Turisi anzuschauen.

Sizilien: Noto
Foto: Noto

Noto

Die Stadt Noto liegt südlich von Siracusa. Wir erreichten sie nach etwa 1 Stunde und 50 Minuten Fahrzeit.
Noto ist eine Stadt mit schönen barocken Bauten, die nach einem Erdbeben Ende des 17. Jahrhunderts an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde.
Allerdings sind auch heute wieder viele Gebäude gefährdet und so sieht man viele Baugerüste an den Häusern. So war zum Beispiel bei unserem Besuch der Dom Santi Nicola e Corrado völlig von Bauplanen verhüllt.

Sizilien: Nekropole di Pantalica
Foto: Nekropole di Pantalica

Nekropole di Pantalica

Anschließend fuhren wir über Palazzolo Acreide zur Nekropole di Pantalica. Das war ein Umweg (für den Hin- und Rückweg) von fast 2 Stunden.

Wenn die Straße endet, gelangt man über Wanderwege in die Schlucht, in der über 5.000 Gräber in den Fels gehauen sind. Die Gräber stammen aus dem 13. bis 8. Jahrhundert vor Christus.

Sizilien: Tempel in Segesta
Foto: Tempel in Segesta

Selinunte

Zwei Orte, die wir unbedingt sehen wollten, lagen weit weg von unserem Urlaubsort Giardini-Naxos: Selinunte und Segesta im Westen Siziliens.
Wir besichtigten beide Tempelstätten an einem Tag. Früh um 6 Uhr fuhren wir los. Über Catania (da die Autobahn im Norden noch nicht vollständig fertig ist, ist diese Strecke besser als über Messina), Enna und Palermo ging es auf der Autobahn bis Castelvetrano. Hier fuhren wir auf die Landstraße und erreichten Selinunte nach 3 Stunden und 55 Minuten (inklusive 30 Minuten chaotischer Durchfahrt durch Siziliens Hauptstadt Palermo). Für uns hat sich die weite Reise dennoch gelohnt. In der östlichen Tempelgruppe befinden sich gleich drei Tempel aus dem 5. und 6. Jahrhundert vor Christus nebeneinander.

Sizilien: Hera-Tempel in Selinunte
Foto: Hera-Tempel in Selinunte

Einer von ihnen - der Hera-Tempel - wurde Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise wieder aufgebaut und stellt heute wieder eine imposante Erscheinung dar. Die beiden anderen Tempel sind mehr oder weniger Trümmerberge.
Von der östlichen Tempelgruppe aus in Richtung Meer schauend kann man die Akropolis von Selinunte erkennen.

Sizilien: Akropolis in Selinunte
Foto: Akropolis in Selinunte

Die Akropolis ist von einer Befestigungsmauer umgeben, innerhalb derer man die Reste mehrerer Tempel aus dem 3. bis 6. Jahrhundert vor Christus findet. Am besten erhalten ist eine Säulenreihe des ältesten Tempels der Akropolis.
Anschließend fuhren wir auf die Autobahn A 29 und in Richtung Norden zurück. Ein Stück auf der "A 29 dir" nach Westen (Richtung Trapani) und wir erreichten Segesta.

Sizilien: Theater in Segesta
Foto: Theater in Segesta

Segesta

Nachdem wir uns im Souvenirladen Tickets geholt hatten, ging es zuerst mit dem Bus auf den Berg zum griechisch-römischen Theater. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht sowohl auf die Umgebung als auch auf den Tempel unten am Parkplatz. Der Tempel wurde im 5. Jahrhundert vor Christus begonnen, nie vollendet und ist heute noch sehr gut erhalten.
Der Tempel befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, wo ich zumindest nicht genügend Abstand bekam, um den Tempel in voller Größe zu fotografieren. Wer also keinen guten Weitwinkel besitzt, sollte wenigstens bergab vom Theater zu Fuß gehen. Dabei bietet der Tempel immer wieder gute Fotomotive.

Italien Linie

zurückhochweiter