Tor-alf´s Seiten: Reisen nach Sizilien, Italien 3/5

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Agrigento

Am Sonntag wollten wir eigentlich gar nicht so weit fahren und hatten uns zunächst Piazza Armerina als Ziel ausgesucht. Da die Autobahn aber fast verlassen war, kamen wir sehr schnell voran und beschlossen, gleich bis Agrigento im Süden Siziliens zu fahren. Für die Strecke Giardini-Naxos nach Agrigento über Catania, Enna und Caltanissetta (bis hier geht die Autobahn) brauchten wir knapp 2,25 Stunden.

Sizilien: Hera-Tempel in Agrigento
Foto: Hera-Tempel in Agrigento

Im Valle dei Templi, dem Tal der Tempel, das eigentlich eher auf einem Hügelrücken zwischen der Stadt Agrigento und dem Meer liegt, gibt es gleich mehrere antike Bauwerke aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zu besichtigen.
Gegenüber dem Parkplatz führt der Weg hoch zum Concordia-Tempel. Er ist noch in sehr gutem Zustand und soll damit einer der drei best erhaltensten griechischen Tempel sein. Hinter dem Concordia-Tempel sieht man in der Ferne bereits den Hera-Tempel. Der weitere Weg führt bis zu diesem auch gut erhaltenen Bauwerk. Wir gingen anschließend den Weg zum Parkplatz zurück. Kurz bevor wir wieder auf die Straße vor dem Parkplatz kamen, gingen wir nach links zur Säulenreihe und weiteren Resten des Herakles-Tempel.

Sizilien: Herakles-Tempel in Agrigento
Foto: Herakles-Tempel in Agrigento

Hinter dem Parkplatz kommt man zum Zeus-Tempel, der leider fast ausschließlich aus Trümmern besteht. Er hatte einmal riesige Ausmaße und wurde von einem Erdbeben zerstört. In einem Bericht hörten wir sogar, dass es sich um eines der sieben Weltwunder handeln soll, was aber - glaub ich zumindest - nicht stimmt.
Neben den riesigen Steinen kann man heute eine über 7 Meter große Figur anschauen, die ehemals in zweiter Reihe als Stützelement diente.
Unterhalb des Zeus-Tempel gelangt man zum Castor-und-Pollux-Tempel. Von ihm steht noch eine Säulen-Ecke, die im 19. Jahrhundert wieder aufgerichtet wurde.


Sizilien: Mosaik in der Villa Casale
Foto: Mosaik in der Villa Casale


Foto: Bar Turisi in Castelmola Foto: Concordia-Tempel in Agrigento

Alcantara-Schlucht

Die Alcantara-Schlucht liegt nur etwa eine halbe Fahrstunde von Giardini-Naxos aus in Richtung Westen entfernt. Hier tummelten sich viele Badegäste. Außerhalb des Wassers kann man die Schlucht leider nicht durchqueren. Da wir einen Fotoapparat mithatten, wollten wir aber auch nicht durch das Wasser laufen.

So blieben wir hier nur für eine halbe Stunde, fuhren zurück nach Giardini und verbrachten den Rest des Tages am Hotel-Strand.

Sizilien: Alcantara-Schlucht
Foto: Alcantara-Schlucht

Piazza Armerina

Den Ort selbst durchfuhren wir nur. Wir besichtigten die Villa Casale, eine römische Villa mit vielen Fußbodenmosaiken.
Die Fahrzeit von Giardini aus betrug etwa 1,5 Stunden.
Die Villa Casale wurde im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus angelegt und soll einem römischen Kaiser (Caesaren) als Sommersitz gedient haben.
In dem riesigen überdachten Gelände kann man stundenlang wunderschöne Mosaiken auf über 3.500 Quadratmetern bewundern.

Sizilien: Mosaik in der Villa Casale
Foto: Mosaik in der Villa Casale

Es gibt vielfältige Motive, zum Beispiel aus dem Alltag, von Jagden oder aus der Mythologie. So findet man erotische Motive mit Menschen, viele Tiere oder einen Zyklopen.

Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die Ruine des Castello di Lombardia bei Enna an, von dessen Turm man einen schönen Ausblick auf Enna und Umgebung hat, die hier im Insel-Inneren allerdings ein wenig karg ist.

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