Valletta und Umland
In Valletta, Maltas Hauptstadt, waren wir zweimal. Wir fuhren jedes Mal mit dem Bus, der von Sliema aus etwa alle 10 Minuten verkehrt. Der Marsamxett Harbour trennt die beiden Halbinseln Sliema
und Valletta. In die andere Richtung, Senglea und Vittoriosa (früher Birgu genannt, die erste maltesische Hauptstadt der Ritterzeit), wird Valletta durch den Grand Harbour abgegrenzt, einen der größten Naturhäfen der Welt.
 Foto: Gasse in Valletta mit St. Paul´s Kathedrale
Valletta entstand in der zweiten Hälfte des
16. Jahrhunderts und hat heute etwas mehr als 9.000 Einwohner. Bei einem Rundgang in Valletta entlang der Festungsmauern genießt man schöne Ausblicke auf Sliema
und die Insel Manoel Island auf der einen sowie auf Senglea, Vittoriosa mit dem Fort St. Angelo und das Ricasoli Fort auf der anderen Seite. Am besten ist die Aussicht
vom Upper Barracca Garden aus. Das Ricasoli Fort kann nicht besichtigt werden.
 Foto: Fort St. Angelo
Das Fort St. Angelo sahen wir uns jedoch
an. Von hier hat man wiederum einen guten Blick auf Valletta. Empfehlenswert ist auch eine Rundfahrt, von Sliema aus um Valletta herum, durch den Grand Harbour. In
unseren Reiseunterlagen war bereits ein Gutschein für eine Hafenrundfahrt enthalten.
 Foto: Im Großmeisterpalast
In Valletta sahen wir uns als erstes den Großmeisterpalast
an. Hier tagt heute das maltesische Parlament. Außerdem ist es der Amtssitz des maltesischen Staats- präsidenten, den wir auch tatsächlich während der Besichtigung auf dem Flur trafen.
 Foto: Valletta von Sliema aus
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 Foto: Valletta spätabends von Sliema aus
Die große Belagerung Das Fort St. Elmo bildet die äußerste Spitze Vallettas. Es ist älter als die Stadt
selbst und war das erste Angriffsziel bei der großen Belagerung durch die Türken im Jahr 1565. Innerhalb eines Monats kamen damals alle 1.500 Ritter und Soldaten des
Forts ums Leben. Die Türken verloren dabei jedoch sogar 8.000 Mann und kostbare Zeit, was ihnen letztendlich den Gesamtsieg über Malta kostete.
 Foto: Fort St. Elmo
Die mächtige Kuppel, die die Valletter Skyline auf den Fotos von Sliema aus
dominiert, gehört zur St. Paul´s Kathedrale. Sie ist ein relativ neues Gebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
 Foto: in der St. John´s Co-Kathedrale
Die schönste Kirche Vallettas, die St. John´s Co-Kathedrale
, stammt dagegen aus der Anfangszeit Vallettas (1573-1577) und war die Hauptkirche des Johanniter- ordens. Dabei ist die Schönheit mehr innerlich: von außen relativ unscheinbar
bietet die Kirche im Innern viel. Am beeindruckendsten ist der Boden der Kirche, der von prunkvollen Grabplatten bedeckt ist, unter denen die Ordensritter beigesetzt sind.
 Foto: St. John´s Co-Kathedrale
Das wohl schönste Gebäude Vallettas ist Auberge de Castille
, Leon e Portugal. Das war der Palast der portugiesischen Ritter (fast jede Ritternation hatte ihren eigenen Palast). Von innen kann man das Gebäude nicht besichtigen, es ist heute
Amtssitz des maltesischen Minister- präsidenten.
 Foto: Auberge de Castille
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