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Inselrundfahrt auf Gozo Gozo gehört ebenso wie das Mini-Eiland Comino
(haben wir nicht besucht) zu Malta und ist etwa ein Drittel so groß wie die Hauptinsel Malta. Für die Erkundung von Gozo nahmen wir uns einen Tag Zeit. Früh ging es mit der Autofähre von Cirkewwa aus
los. Die Hin- und Rückfahrt (man zahlt erst, bevor man beim Rückweg auf die Fähre kommt) kostete für zwei Personen und ein Auto etwa 37,50 DM (7,5 Maltesische Lire). Der
Ggantija Temple
bei Xaghra ist zwischen 3.600 und 3.200 vor Christus entstanden und soll damit das älteste freistehende Bauwerk der Menschheits- geschichte sein. In Xaghra schauten wir uns noch die 1725 gebaute Windmühle Ta´Kola an. In ihr ist ein schönes Museum unter- gebracht, welches man mit der Eintritts- karte des Ggantija Tempels besichtigen kann.
 Foto: Blick vom Ggantija Tempel zur Kirche Xewkija
Anschließend ging es zur Höhle der Kalypso. Die Einwohner von Gozo
glauben, dass hier Homers Sagenheld Odysseus auf seiner Irrfahrt von der Nymphe Kalypso festgehalten wurde. Die Höhle selbst soll nicht so sehenswert sein. Wir nutzten die Zeit lieber für einen
schönen Ausblick vor der Höhle und zum Baden in der benachbarten Ramla Bay.
 Foto: Blick von der Zitadelle zur St. George Basilika
 Foto: Gasse in der Zitadelle von Victoria
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 Foto: Ggantija Temple
Über die Hafenstadt Marsalforn fuhren wir dann in Gozos Hauptstadt Victoria (auch
Rabat genannt), wo wir die St. George Basilika und die Zitadelle besuchten. Die Zitadelle liegt auf einem Hügel. Von
hier aus hat man einen sehr guten Ausblick auf Gozo. Innerhalb der Zitadelle sahen wir uns die Kathedrale, das Archäologie-, das Naturkunde- und das Folkloremuseum
näher an. Für die drei Museen gibt es gemeinsame Eintrittskarten. Der Kathedrale fehlt eine Kuppel. Im Inneren ist die flache Decke aber so bemalt, dass der räumliche Eindruck einer Kuppel
entstanden ist.
 Foto: Zitadelle in Victoria mit Kathedrale
Auf der Fahrt von Victoria in Richtung
Westen zum Azure Window in der Nähe der Dwejra Bay machten wir kurz an der Wallfahrtskirche Ta´Pinu bei Gharb halt.
Sie ist eine relativ junge (1920-1931 erbaut) und beindruckende Basilika. Das Azure Window, das blaue Fenster,
ist ein natürlich entstandener Felsbogen im Meer.
 Foto: Azure Window
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