Tor-alf´s Seiten: Reisen nach Kreta, Griechenland 9/12

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Kreta Fahne

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Kreta Linie

Festos

Magazin aus der Jüngeren Palastzeit in FestDer nächste Tag führte uns zunächst erneut bis Iraklio. Diesmal bogen wir hier von der neuen National-Straße nach Süden in Richtung Mires ab und erreichten nach insgesamt etwa 1,75 Stunden Festos kurz hinter Mires.
Festos (auch Phaistos) ist der zweitgrößte minoische Palast und soll während der älteren Palastzeit (2000 bis 1700 v. Chr.) sogar mächtiger als Knossos gewesen sein. Italienische Archäologen legten hier etwa zu der gleichen Zeit, als Evans Knossos ausgrub, eine umfangreiche Anlage mit Bauten aus der Älteren und Jüngeren (1700 bis 1450 v. Chr.) Palastzeit frei. (Foto: Magazin der Jüngeren Palastzeit in Festos)
In Kammern der Älteren Palastzeit fand man u.a. Schrifttafeln mit der Linear A - Schrift, die noch immer nicht entziffert werden konnte und den "Diskos von Phaistos", heute zwei Höhepunkte der Ausstellung im Archäologischen Museum von Iraklio.
Rhadamanthys, der Bruder des Minos, soll der Sage nach in Festos geherrscht haben.

Archiv aus der Älteren Palastzeit in Festos

Zentralhof von Festos

Foto: Archiv aus der Älteren Palastzeit in Festos

Foto: Zentralhof von Festos


Agia Triada
Agia TriadaDen Palast von Festos schauten sich allerhand Touristen den, hier hielten auch einige Reisebusse. Bei der minoischen Villa von Agia Triada, die nur wenige Minuten von Festos entfernt liegt, waren wir aber merkwürdigerweise wieder fast allein.

(Foto: Agora aus der Nachpalastzeit in Agia Triada)
Agia Triada bietet Gebäudereste aus der Jüngeren Palastzeit und der Nachpalastzeit (1450 bis 1000 v. Chr.). Auch hier ist gar nicht so sicher, ob es sich wirklich um eine Villa, einen Palast oder ein Heiligtum gehandelt hat. Das Archäologische Museum Iraklio zeigt viele schöne Funde aus diesen Ruinen, so zum Beispiel den Sarkophag von Agia Triada, der gemeinsam mit Fresken aus Knossos in einer Halle ausgestellt ist.

Gortis Gortis - Altarbereich der Tituskirche
In Gortis, das wir auf dem Rückweg zwischen Mires und Agii Deka besuchten, fanden wir Spuren aus einer ganz anderen Zeit.

(Foto: Altarbereich der Tituskirche in Gortis)
Gortis (auch Gortyn) war einmal Hauptstadt von Kreta. Die Herrscher von Gortis machten es den römischen Eroberern um 68 bis 66 v. Chr. sehr leicht. Zum Dank ernannten diese Gortis zur Hauptstadt der römischen Provinz Kreta und der Kyrenaika in Nordafrika. Gortis wurde jedoch beim Überfall der Araber im Jahre 823 nach Christus (n. Chr.) zerstört.

Stadtrecht von GortisWir besichtigten zunächst die Reste der Tituskirche aus dem 6. / 7. Jahrhundert n. Chr. sowie ein kleines römisches Theater, das Odeon. Noch beeindruckender fanden wir eine Wand mit 12 Steinblöcken, auf denen das Stadtrecht von Gortis aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. eingemeißelt ist. Die Inschrift besteht aus Großbuchstaben, ohne Leerräume zwischen den einzelnen Wörtern. Die Zeilen verlaufen abwechselnd einmal von links nach rechts und dann von rechts nach links. Das Stadtrecht von Gortis diente Stadtstaaten in ganz Griechenland als Vorbild. Weiteres kleines Highlight in Gortis: eine immergrüne Platane, bei der Zeus mit Europa den Minos gezeugt haben soll.

(Foto: Inschrift mit dem Stadtrecht von Gortis)

Kreta Linie

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