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Kloster Moni Arkadi
Am nächsten Tag fuhren wir zuerst von Stalis über Iraklio nach Westen bis kurz vor Rethimno
auf der neuen National-Straße (ca. 1,5 Stunden), wo unsere eigentliche Entdeckungstour begann. Die Strecke über die alte National-Straße von Iraklio nach Rethimno ist zwar schöner, die Fahrt
dauert dann aber wegen der kurvenreichen Strecke und zu durchfahrenden Dörfer wesentlich länger. Wir fuhren über kleine Straßen zum Kloster Moni Arkadi. Dieses Kloster ist eine Art nationale Gedenkstätte von Kreta. Hier haben
sich im Jahr 1866 hunderte Kreter zusammen mit Festlandsgriechen vor dem Angriff türkischer Truppen selbst in die Luft gesprengt. (Foto: Kloster Moni Arkadi)
Arkadi ist aber auch ein sehenswertes kleines Kloster mit Museum, Arkaden und schöner Kirche. Leider war die aus Reiseführern bekannte Fassade der Klosterkirche bei unserem Besuch gerade eingerüstet.
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Eleutherna
Nach dem Besuch des Klosters Arkadi ging’s über weitere kleine Straßen nach Archea
Eleftherna, wo sich die Ruinen der antiken Stadt Eleutherna aus dorisch-römischer Zeit befinden. Die Akropolis liegt auf einem steil abfallenden Bergrücken. Man findet allerdings nur noch wenige Reste. Am hinteren Ende des
Bergrückens geht es nach links zu Zisternen, die in den Fels geschnitten wurden. (Foto: Eleutherna)
Hinter Archea Eleftherna bogen wir mit dem
Jeep zunächst nach links zu einer weiteren ausgeschilderten Ausgrabung ab, kamen aber, nachdem wir danach gleich wieder rechts abgebogen sind, zu einem Friedhof mit einer kleinen und schönen Kirche.
Margarites Letztes Ausflugsziel des Tages war anschließend eines unserer persönlichen Urlaubs-Highlights: Margarites (in Richtung Perama fahren). Margarites ist ein nettes
Töpferdorf, in dem in vielen kleinen Töpferläden getöpfert und auch verkauft wird. Außer Margarites nennen die Reiseführer mit Thrapsano bei Iraklio ein weiteres Töpferdorf Kretas.
Wir sind später auch nach Thrapsano gefahren, dort aber nicht mal aus dem Auto ausgestiegen. Solche kleine Töpferwerkstätten wie in Margarites haben wir dort jedenfalls nicht gefunden.
Etwa in der Mitte von Margarites befindet sich der Dorfplatz. Hier aßen wir in einer Taverne mit Ausblick bis zum Meer den besten Schafskäse während des Kreta-Urlaubs. Er war fast so weich wie Mozarella.
Die Keramikware ist in Margarites günstiger als in den Geschäften der Städte und Hotelregionen zu bekommen. Zurück fuhren wir Richtung Perama bis auf die alte National-Straße. In Perama bogen wir in
Richtung Panormo ab, bis wir wieder auf die neue National-Straße gelangten, auf der wir heimfuhren.
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