Tour im Osten
Am dritten Tag unternahmen wir eine Tour in den Osten Kretas. Zunächst fuhren wir wieder die neue National-Straße an Agios Nikolaos vorbei in Richtung Ierapetra und kamen schließlich zu den minoischen
Ruinen von Gournia (1700 bis 1450 v. Chr.).
Leider hatten wir unseren Reiseführer nicht gründlich gelesen und standen,
da es Montag war, vor einem verschlossenen Tor. Andere Deutsche, die wir hier trafen, berichteten uns übrigens, dass Knossos auf Grund eines Streiks geschlossen ist! Na, da hatten wir ja richtig gehandelt, indem wir gleich
am ersten Tag dort hingefahren sind. Die Ruinen von Gournia konnten wir uns aber zumindest vom Rand der Hauptstraße aus gut anschauen. Da Gournia (fast) direkt am Meer liegt, bietet sich eine schöne Foto-Kulisse. (Foto: Gournia, im Hintergrund die Mirabello-Bucht)
Beim Abzweig nach rechts in Richtung Ierapetra ging es weiter geradeaus in Richtung Sitia,
entlang einer schönen Landschaft mit Steilküste. Unser nächster Halt war die 10.000 Einwohner Stadt Sitia, zu der noch nicht so viele Touristen
hinkommen. Am Hafen steht dennoch eine Taverne neben der anderen. Deren Terrassen sind immer mit großen Schirmen überdacht, so dass man es gut aushalten kann. Wir fuhren anschließend weiter nach Osten zum
Vai-Strand, idyllisch gelegen an einem Palmenhain. Hier gibt es tausende von Palmen, die Kreta Dattelpalme. Das ist eine eigene Palmen-Art, die niedrig und oft mit mehreren Stämmen wächst. Die Kreta Dattelpalme findet
man sonst noch in Preveli auf Kreta sowie auf Rhodos und an der türkischen Riviera.
Dem Rat unserer Reiseleiterin folgend kamen wir in Vai nach 15 Uhr an, um dem größten Andrang aus dem Weg zu gehen. Da man aber sehr gut "unter" Palmen baden kann, waren trotzdem noch genug Touristen hier.
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