Tor-alf´s Seiten: Reisen nach Kreta, Griechenland 3/12

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Malia

Palast von MaliaDer minoische Palast von Malia war unser erstes Ziel des zweiten Urlaubstages.
Malia ist ein Urlauberstädtchen, das direkt östlich an unseren Urlaubsort Stalis angrenzt. Der Palast befindet sich wiederum östlich von Malia.
(Foto: Getreidesilos in Malia)
Wir hatten wieder Glück und kamen genau an, als ein älterer Herr mit der Führung begann. Ohne diesen hätten wir was verpasst. Schon unser Reiseführer empfahl uns seine fundierten und witzigen Erklärungen, die er wohl nur im Sommer und dann zweimal täglich gibt. Wenn wir ihn richtig verstanden haben, war er selbst bei den Ausgrabungen als Student tätig. Er weiß jedenfalls sehr viel. Seine Art gefiel uns viel besser als die Führung in Knossos, da er auch mal zugibt, etwas nicht zu wissen. Es gibt viel zu wenige (besonders schriftliche, da viel verbrannt ist) Zeugnisse aus der minoischen Zeit. Er setzt große Hoffnungen in die gegenwärtig stattfindenden Ausgrabungen auf der griechischen Insel Santorini (Thera). Dort ist die Wahrscheinlichkeit dafür hoch, lesbare Schriftstücke zu finden, da hier historische Palast von MaliaSpuren (von luftdichter Lava eingeschlossen), erhalten geblieben sein könnten.
Die Gebäude im Palast von Malia stammen aus der Zeit von 2100 bis 1450 v. Chr.. Er ist der drittgrößte minoische Palast nach Knossos und Festos. Die Ausgrabungen werden seit 1921 von Franzosen durchgeführt. Hier wurden keine künstlichen und zweifelhaften Rekonstruktionen a la Knossos versucht. So gibt es zwar weniger zu sehen, aber im Zusammenhang mit der gebotenen Führung gefiel es uns insgesamt noch besser als beim Besuch von Knossos.
(Foto: im Palast von Malia)

Während der Führung in Malia wurde uns ein Abstecher nach Lato empfohlen. Nach der Besichtigung von Malia machten wir uns auf den Weg nach dieser dorischen Siedlung bei Kritsa.

Lato
Wir fuhren auf der neuen National-Straße in Richtung Agios Nikolaos. Kurz vor Agios Nikolaos ging es rechts Richtung Ierapetra und an einer weiteren Ampelkreuzung gleich wieder nach rechts nach Kritsa. LatoLato liegt etwa 3 km nördlich von Kritsa und bietet eine Siedlung mit Bauten aus der Zeit vom 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr.. Auf einem Bergrücken besichtigten wir eine Agora mit einer Freitreppe und einer tiefen Zisterne sowie Reste des Haupttempels. Von hier oben hatten wir auch eine schöne Aussicht auf das Meer und die Stadt Agio Nikolaos. Nur leider ist der Blick im Mittelmeerraum im Sommer oft etwas getrübt. Auf dem Weg zum Berg hinauf liefen wir auf einer steilen Treppe an Resten ehemaliger Handwerksläden wie Bäckerei und Färberei vorbei. Die Siedlung Lato wurde auf dem Bergrücken gegründet, um vor Angreifern sicher zu sein. Die Ausgrabungen fanden hier ebenfalls durch Franzosen ab dem Jahr 1901 statt.
(Foto: Treppe mit Handwerksläden in Lato)

Katharo-Hochebene
Katharo-HochebeneNach dem Besuch Latos ging es zurück nach Kritsa und anschließend über eine schmale über 15 km lange Straße zur Katharo-Hochebene, wo die befestigte Straße endet.

Das Plateau liegt in 1.150 m Höhe. Hier bauen die Menschen aus Kritsa Obst, Wein und Getreide an. Auf der Katharo-Hochebene waren wir fast allein und tranken anschließend etwas bei einer kleinen einfachen Taverne kurz vor der Hochebene.

(Foto: Katharo-Hochebene)

Kritsa
KritsaAuf dem Rückweg machten wir Station in Kritsa. Das 3.000 Einwohner zählende Bergdorf ist für Web- und Häkelarbeiten bekannt.
Wir kauften hier allerdings zwei kleine und sehr preisgünstige Aquarelle als Andenken. Außerdem haben wir in Kritsa unseren ersten griechischen Salat in Griechenland gegessen. Danach war dies fast jeden Tag unsere Mahlzeit zwischen den Halbpension-Verpflegungen im Hotel. Der Salat (Gurke, Tomate, grüner Paprika, Zwiebel, Schafskäse, Oliven) wurde jedesmal etwas anders zubereitet und natürlich mit kretischem Olivenöl und selbstgebackenem Brot für 2,90 bis 3,50 Euro pro großer Schüssel angeboten. Er schmeckte uns überall.
(Foto: Gasse in Kritsa)

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