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Iraklio
(Foto: Stiersprungfresko im Archäologischen Museum)
Kretas Hauptstadt Iraklio (auch Herakleion) war das Ziel unseres letzten Ausfluges. Dem Rat der
Reiseleiterin (wegen des erwarteten hohen Verkehrsaufkommens in Iraklio) folgend, ließen wir das Auto stehen und nahmen den Linienbus. Den Bussen sollte man übrigens auch an den ausgewiesenen Haltestellen ein deutliches
Stoppsignal zeigen, wenn man mit möchte. Die Haltestelle erreichten wir rund 13 Minuten zu zeitig. Das war auch gut so, denn eine Minute später kam bereits der Bus, der laut Plan erst 12
Minuten später fahren sollte. Der Fahrpreis für die Strecke Stalis-Iraklio betrug 2,70 Euro pro Person. Die etwa einstündige Fahrt im Bus war durch die Klimaanlage ganz angenehm. Wir
stiegen in Iraklio am Hafen aus und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Archäologischen Museum.
Archäologisches Museum
Dort herrschte ein sehr großer Besucherandrang.
Die Karten kosteten 6 Euro pro Person. Für den Rundgang durch das Museum nahmen wir uns reichlich 2 Stunden Zeit. Wer alle Ausstellungsgegenstände ausführlich besichtigen möchte, sollte noch mehr Zeit einplanen.
Nachdem wir viele der Fundorte (Knossos, Festos, Malia, Kato Zakros, Tilissos, Gournia, Agia Triada) selbst gesehen hatten, war der
Besuch des Archäologischen Museums ein Erlebnis. Wir sahen unzählige kunstvolle kleine Figuren, Töpfe aus Ton, Kessel aus Bronze, Schrifttafeln, Wandverzierungen, Fresken, Wandmalereien und vieles mehr aus der
minoischen Epoche und der Zeit danach. (Foto: Lilienprinz im Archäologischen Museum)
Am meisten beeindruckten uns das Stadtmosaik
aus Knossos (Täfelchen mit Häuserfassaden), der Diskos von Phaistos (Festos), Tafeln mit Linear A - Schrift (die noch nicht entziffert worden konnte) aus Festos, Opferbehälter (Rhyta) als
Stier- und Löwinnen-Kopf aus Knossos, der Stierkopfrhyton aus Kato Zakros, das Brettspiel sowie die Fresken (Stiersprung, Lilienprinz) aus Knossos. Der letzte Raum der oberen Etage zeigte filigranen Gold-Schmuck wie Ringe und
Anhänger der Minoer. In zwei Räumen der ersten Etage sind Gegenstände aus der griechisch-römischen Zeit ausgestellt. (Foto: griechisch -römische Abteilung im Archäologischen Museum)
Stadt und Festung
Nach unserem Museumsbesuch machten wir
einen kleinen Stadtbummel in Richtung Hafen. Allerdings ist Iraklio ziemlich laut und nicht so schön wie Rethimno. Die Stadt hat etwa 140.000
Einwohner und ist damit immerhin die viertgrößte griechische Stadt. Wir kamen am Morosini-Brunnen aus venezianischer Zeit und an der schönen Agios Titos Kirche vorbei, besichtigten anschließend
noch die Fesrtung Kastro Koules auf der Mole im Hafen. Danach nahmen wir den Bus zurück nach Stalis. Der nächste und letzte vollständige Urlaubstag war dem Baden, Relaxen und leisen Abschiednehmen von Kreta vorbehalten. (Foto: Morosini-Brunnen in Iraklio)
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