Im Zentrum von British Columbia

Goldgräberstadt Barkerville

Tag 12
Klicken, um unsere komplette Rundreise zu sehen.Aufbruch nach Barkerville. Wir sind jetzt auf dem Cariboo Highway (Nummer 97) und biegen bei Quesnel auf die Straße 26 nach Barkerville. Diese ist größtenteils eine Katastrophe, eine üble Holperpiste. Und die ganze Strecke müssen wir auch noch wieder zurück fahren!

Am Cottonwood House wollen wir einen Zwischenstopp einlegen, aber jetzt um 10 Uhr ist hier alles dicht. Weiter geht's nach Barkerville. Unterwegs halten wir noch am hübschen Jack O'Clubs Lake.

In Barkerville werden wir mit deutscher Zeitung und Beschreibung ausgestattet, die Kassiererin ist Deutsche. Wir bezahlen 13 CAD pro Person und werden wieder in die Vergangenheit entlassen. Es ist super! Die erste Vorführung ist eine Art "Verkaufs-gespräch" für ein Wasserrad zum Goldwaschen. Zwei Schauspieler stellen unter Einbeziehung der anwesenden Besucher den Minenbesitzer und seinen Chef-Ingenieur dar. Es ist sehr unterhaltsam, auch wenn wir nicht alles von den in englisch geführten Gesprächen mitbekommen.
Barkerville ist eine richtige kleine Stadt mit etlichen Gassen und Gebäuden. Und einer China Town. Dieses Viertel schauen wir uns jetzt an. Der nächste Stopp ist die Süßwarenhandlung. Hier gibt es sagenhafte selbstgemachte Schokolade (ein viertel Stück zu 4 CAD).
BarkervilleIm alten Hotel kann man sogar heute noch übernachten. Wir essen im alterwürdigen Restaurant Suppe und Sandwich für 6 CAD. Danach schauen wir beim Schmied vorbei, der vor einer großen Menschentraube seine Arbeit präsentiert.
Nach dem Rundgang durch den Rest des Städtchens geht's zum Goldwaschen. Für 4 CAD bekommen wir eine Blechschüssel mit Steinen und mit Goldgarantie. Mit etwas Hilfe waschen wir tatsächlich ein paar Krümel Nuggets aus, die wir in einer Ampulle als Andenken mitnehmen dürfen. Barkerville ist ein richtig tolles Erlebnis, bloß gut, dass wir den Umweg gemacht haben.

Kurz nach Barkerville tanken wir - mal wieder! - in Wells. An der etwas "historischen" Tankstelle gibt es keine Zapfsäulen, wo wir mit Kreditkarte zahlen können. Außerdem stellen wir uns etwas blöd an. Das Tanken geht erst, nachdem wir auf einen versteckten Schalter hingewiesen werden, der zuvor betätigt werden muss.

Wir fahren die Straße 26 wieder zurück und halten noch mal am Cottonwood House. Hier treffen wir gerade die Eigentümer, die uns erklären, dass es seit dem ersten Montag im September (das war vor 3 Tagen) geschlossen ist. Sie gestatten uns aber eine Besichtigung der Gebäude von draußen. Zahlen müssen wir nichts.

Unser Stellplatz auf dem Fir Crest ResortNach einer sehr langen Tages-Etappe kommen wir auf dem Fir Crest Resort am Lac La Hache an. Der Campingplatz hat deutsche Besitzer. Unser Stellplatz liegt wunderschön am See.

Nun kommen wir dazu, was wir schon zweimal angedeutet haben. Als ich die Kappe vom Blackwater-Anschluss schraube, läuft ein kleiner Schwaps Blackwater (klingt gut, ist aber das Abwasser vom Klo) heraus.
Nicht viel, aber wir wissen nicht, ob wir den Schieber vielleicht nicht richtig geschlossen haben, die Schüttelei auf der schlechten Straße etwas gelöst hat oder ob etwas kaputt ist. Mal sehen, wie es morgen aussieht.

Zum Abschluss des Tages genießen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Lac La Hache.


Campground-Check: Top, full hook up, Feuerstelle, Stellplatz (Nummer 8) direkt am See, nicht eng

Route Prince George (Sintich RV Park) - Barkerville - Lac La Hache (Fir Crest Resort): etwa 438 km

BarkervilleBarkervilleBarkervilleBarkervilleBarkervilleBarkervilleBarkervilleBarkervilleCottonwood HouseSonnenuntergang über dem Lac La Hache