Im Westen Irlands
Nach einer Woche haben wir uns auf die Reise zu unserem zweiten Quartier gemacht. Von Ashford aus fuhren wir über Arklow
und Waterford an der Südküste entlang. Über Cork, Killarney und Tralee kamen wir an unserem Ferienhaus in einem kleinen Ort (Ballyheige) direkt an der Westküste an.
Kostenlose Hilfe
Auf Grund der zum Teil schlechten Straßen - eine richtige Autobahn gibt es in Irland nur als (unvollständigen) Stadtring
um Dublin - hatten unser Mietwagen schnell einen kaputten Reifen. Hier kam uns die sprichwörtliche Freundlichkeit der Iren zu Hilfe. In einer professionellen Werkstatt wurde der Schaden schnell
behoben, ohne dass es uns in Rechnung gestellt wurde.
Live-Musik im Pub
Die Abende verbrachten wir ein paar Mal in umliegenden Pubs bei Life-Musik. Inmitten der lebensfrohen Iren, die einen
schnell in ein Gespräch ziehen und bei irischer Folklore kamen wir uns schon bald wie Einheimische vor.
Ausflugstipps Ausflüge führten uns hauptsächlich in die südlich von Tralee gelegene wunderschöne Küstenregion.
Dingle-Halbinsel
Auf die Halbinsel Dingle führte uns unsere erste Tour. Neben der reizvollen Landschaft der Halbinsel ist ein Besuch von
Dingle selbst zu empfehlen. Das ist ein nettes Fischerdorf, das neben (natürlich!) vielen Pubs unter anderem ein Meeres-Aquarium zu bieten hat. Ein Spezial-Tipp: Von Dingle aus kann man eine
Bootsfahrt in die Bucht unternehmen, wo ein einzelner Delfin lebt. Garantie der Bootfahrer: Sollte der Delfin sich während der Fahrt nicht zeigen, bekommen sie ihr Geld zurück.
Ring of Kerry
Ring of Kerry ist die Halbinsel südlich von Dingle. Dieser "Ring" ist eine gute Tour-Empfehlung. Los geht es am
besten in Killarney. Man fährt über Moll´s Gap (unbedingt anhalten!), Kenmare, Sneem, Waterville, Cahirciveen und Glenbeigh rund herum und hält einfach, wo es einem gefällt. Ich verspreche: Das
wird oft vorkommen! Uns bot sich im Mai eine Landschaft mit Wäldern, die beinahe an Regenwälder erinnerten. Von Glenbeigh geht es schließlich über Killorglin nach Killarney zurück. An einem weiteren
Urlaubstag setzten wir von Cahirciveen mit der Auto-Fähre auf die Insel Valencia über. Zurück ging es dann über eine Brücke nach Portmagee.
Foto: Bunratty Castle.
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Foto: Am Strand von Ballyheige.
Foto: Mitfahrgelegenheit am Ring of Kerry.
Killarney und Umland
Killarney ist eine größere Stadt, die gute Einkaufsmöglichkeiten (Wollprodukte!) und viele Sehenswürdigkeiten bietet.
Gleich in der Nähe am See " Lough Leane" findest du die Ruine Ross Castle
. Außerhalb der Saison muss man hier wie auch an vielen anderen Orten damit rechnen, dass es keine Führung in deutscher Sprache gibt. Unsere Erfahrung: Gleich zu Beginn beim
Gästeführer als Deutsche zu erkennen geben und um langsame Erklärungen bitten. Sie geben sich dann wirklich Mühe und achten darauf, ob die deutschen Gäste mitkommen.
Ein toller Ort zum Erholen ist der Killarney-Nationalpark. Hier kann man
wunderbar wandern oder reiten. Ansehen sollte man sich unbedingt den Wasser- garten und das Herrenhaus, das "Muckross House", in dem auch R.E. Raspe - der Verfasser der
Münchhausen-Geschichten - lebte.
Ein echter Wandertipp ist das blühende Tal Gap of Dunloe, ganz in der Nähe
von Killarney.
Limerick
Am Abreisetag fuhren wir in Richtung Flughafen Shannon über Limerick und legten dort noch eine Besichtigungs-
pause ein. Leider waren wir etwas enttäuscht von dieser bekannten Stadt, was aber vielleicht daran liegt, dass wir wenig Zeit hatten. Auf alle Fälle findest du hier vielfältige Einkaufsmöglichkeiten.
Zwischen Limerick und dem Flughafen Shannon liegt Bunratty Castle, eine
schöne Burg, um die ein historisches Dorf aufgebaut wurde. Hier kannst du zuschauen, wie in früheren Zeiten Butter gemacht, Brot gebacken, Eisen geschmiedet oder Keramik gebrannt wurde.
Foto: Küste von Valencias Island.
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