Barcelona
Barcelona ist knapp 2 Flug-Stunden von München entfernt. Ein Besuch lohnt also auch für einen mehrtägigen Kurztrip, den wir Mitte April 2002 unternahmen. Es war unser erster Besuch auf Spaniens
Festland. Die Temperaturen in Barcelona lagen bei etwa 18 Grad Celsius, bei denen bereits viele Spanier in kurzen Hosen und Sandalen rumliefen.
 Foto: Künstler an der La Rambla in Barcelona
Die 1,5 Millionen Einwohner Metropole liegt direkt am Mittelmeer, sozusagen
gegenüber der "Ballermann-Insel" Mallorca. Während der Fahrt vom Flughafen in die Stadt bekamen wir bereits einen ersten Einblick von der lebendigen City Barcelona:
vier- bis sechsspurige Straßen, vollgestopft mit Tausenden von Autos, LKW´s und Motorrollern. Schon deswegen lohnt ein Mietwagen kaum. Innerhalb Barcelonas kann man das meiste erlaufen. Zur Not
bringt einen die Metro schnell überall hin. Wir haben sie allerdings nicht getestet, sondern ganz unseren Füßen vertraut.
 Foto: Künstler an der La Rambla in Barcelona
Wir wohnten im Hotel Ambassador in der Pintor Fortuny, einer Querstraße der
belebten Fußgängerzone La Rambla. Das Ambassador ist ein 4-Sterne Hotel, das uns gutes Essen und ein sehr ordentlich ausgestattetes Zimmer bot. Außerdem ist es durch seine zentrale Lage
ausgezeichnet als Startpunkt für Ausflüge innerhalb Barcelonas geeignet. Und das Ambassador ist auch etwas ruhiger gelegen als Hotels direkt an der La Rambla.
 Foto: Port Vell - alter Hafen von Barcelona
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Foto: Port Vell - alter Hafen von Barcelona
La Rambla
Die La Rambla erstreckt sich vom Placa de Catalunya bis zur Säule des Kolumbus-Denkmals am Hafen. Auf der La Rambla herrscht ein ständiger Strom von Touristen und Einheimischen, die sich um
oder durch Blumen-, Souvenir- und Zeitungsstände, Hütchenspieler und Künstler aller Art drängen.
 Foto: Künstler an der La Rambla in Barcelona
Die zahlreichen Künstler und Gaukler haben unterschiedliche Qualität, die man
an Vorhandensein und Größe der dazugehörigen Menschentraube abschätzen kann. Uns gefielen besonders einige Standfiguren, die sich entsprechend geschminkt und gekleidet hatten und
minutenlang bewegungslos wie Bronze- und Stein-Statuen wirkten. An der La Rambla ist auch die Mercat de La Boqueria, eine riesige Markthalle mit Essen aller Art, hauptsächlich jedoch mit
vielen Obst- und Fisch-Ständen.
 Foto: Künstler in der Nähe der La Rambla
Ein ruhiger Ort ist die La Rambla nicht, zu den Menschenmassen kommt noch der
Verkehr, der die Straßen an beiden Seiten der Fußgängerzone entlang füllt. Um die Ecke, am Placa de Catalunya, befindet sich eines von weltweit über 120 Hard Rock Cafes, die es in mehr als 40
Ländern gibt. Sicher nicht gerade typisch für Barcelona oder Spanien, aber auf Grund des ganz guten Essens, der freundlichen Bedienung, der lauten Rockmusik (Musikvideos auf vielen
Fernsehern) und der urigen Ausstattung (Cadillac über dem Tresen!) unserer Meinung nach einen Besuch wert.
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